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Kommissar John Bealfeld schreckte hoch, als sein Handy klingelte. Er sah es in der Dunkelheit leuchten, doch erst als er den Lichtschalter fand, begriff er, daß er nicht neben seiner Frau in Newark, sondern in einem Hotelbett in Spanien lag. Um genau zu sein, in Antigua. Während er sich verschlafen meldete, tauchten vor seinem geistigen Auge Bilder seiner Reise auf, die ihn einige Tage zuvor von New York hierher in die Hochebene Kastiliens geführt hatte.
Als er die Stimme am anderen Ende der Leitung erkannte, erschrak er noch mehr. Es war Erzbischof Luigi Presti. Unverwechselbar, wie er die S-Laute durch die Zähne zischte:
"Verzeihen Sie, daß ich Sie so früh wecke, Mr. Bealfeld, aber Sie müssen sofort kommen."
Der Kommissar massierte sich mit der linken Hand die Schläfen und strich sich dann über die tiefen Falten auf seiner Stirn, in dem Versuch, munter zu werden. Prestis Anruf zu nachtschlafender Zeit konnte nur eines bedeuten: Es gab ernsthafte Probleme. Der Erzbischof trug den Titel eines nuncio apostolico con incarichi speciali. Aber alle Welt nannte ihn hinter vorgehaltener Hand nur "den Spion des Papstes".
"Was ist … was ist passiert, Eure Exzellenz?" gelang es Bealfeld endlich zu stammeln.
"Hören Sie selbst."
Der Kommissar preßte sein Handy gegen die Ohrmuschel und versuchte irgend etwas aus den sich überlagernden Geräuschen herauszuhören, die an sein Ohr drangen. Es klang so unheimlich, daß man fast meinen konnte, jemand ringe mit dem Tod.
"Um Himmels willen! Was ist das?" Bealfeld war jetzt hellwach. "Von wo aus rufen Sie mich an, Eure Exzellenz?"
"Von der Plaza Mayor."
"Was ist da los? Wo kommen diese merkwürdigen Geräusche her?"
"Direkt vom Platz."
"Okay, ich komme." Bealfeld schlug die Bettdecke zurück. "Ich mache mich gleich auf den Weg."
"Halt, warten Sie, ich muß Sie noch um einen Gefallen bitten. Fahren Sie beim Convento de los Milagros vorbei, und bringen Sie Mrs. Toledano mit. Ich habe im Kloster schon Bescheid gesagt. Kommen Sie nicht ohne sie."
War das der wirkliche Grund für Prestis Anruf? Er benötigte ihn als Chauffeur? Und das an so einem Tag. Fronleichnam. Der höchste kirchliche Feiertag in Antigua. In wenigen Stunden würde die Prozession stattfinden. Der Nuntius interpretierte Bealfelds Schweigen indessen als Widerwillen, seine Anordnung zu befolgen, weshalb er mit ihm nur schwer im Zaum gehaltenen Heftigkeit hinzufügte:
"Ja begreifen Sie denn nicht, Kommissar, was hier vor sich geht? Es passiert genau das, was Sara Toledano vor ein paar Tagen vorausgesagt hat! Das, weshalb sie bis spät in die Nacht im Klosterarchiv diesen Inquisitionsprozeß aus dem 16. Jahrhundert untersucht …"

[……]

In der Hotelhalle war alles ruhig; dennoch beschleunigte Bealfeld seine Schritte, um dem spanischen Polizisten nichts erklären zu müssen, der als Verbindungsmann den Kontakt zur amerikanischen Delegation aufrechterhalten sollte und jetzt in einem Sessel neben dem Eingang döste. In der Hoteleinfahrt wies er die Dienste des offiziellen Chauffeurs zurück, der auf Prestis Befehl hin schlaftrunken mit dem schwarzglänzenden Mercedes vorgefahren war. Bealfeld ließ sich die Schlüssel geben und setzte sich selbst hinters Steuer.
Nach Möglichkeit wollte er jegliches Aufsehen vermeiden. Die Vorbereitungen für die unmittelbar bevorstehenden Friedensgespräche zwischen den Palästinensern und den Israelis hielten sowieso schon ganz Antigua in Atem, denn man war es hier in der Provinz nicht gewohnt, im Zentrum des internationalen Interesses zu stehen. Dennoch war es kein Zufall, daß die Organisatoren Antigua und nicht die spanische Hauptstadt als Schauplatz für die Friedenskonferenz ausgesucht hatten. Die Wahl hatte großen symbolischen Wert: Aus der Zeit der Araberherrschaft, während der die Stadt ihre größte Blüte erlebt hatte, rührte Antiguas Ruf einer Stadt der drei Kulturen, in der ein friedliches Zusammenleben von Christen, Juden und Muslime noch möglich gewesen war.
Im Gegensatz zu allen anderen Mitgliedern der amerikanischen Delegation kannte Sara Toledano diese Stadt in- und auswendig. Aus diesem Grund hatte der Präsident der Vereinigten Staaten sie auch als unabhängige Wissenschaftlerin in seinen Beraterstab berufen. Ihre Expertenmeinung würde ein entscheidender Faktor sein, wenn es darum ging, im Wirrwarr der gegensätzlichen Interessen die Position des Weißen Hauses abzustecken.

[……]

Trotz der frühen Stunde waren schon etliche Menschen unterwegs. Im Hotel hatte man Bealfeld am Abend zuvor erklärt, daß vor der Fronleichnamsprozession immer eine erwartungsvolle Stimmung in der Stadt herrsche, in diesem Jahr aber alle in fieberhafter Aufregung seien, da der Heilige Vater höchstpersönlich das Hochamt feiern würde, und das habe es noch nie gegeben. Es war allerdings auch ein offenes Geheimnis, daß die Sicherheitsvorkehrungen über das herkömmliche Maß hinaus verschärft worden waren, da man einige Drohbriefe erhalten hatte. Die Ankündigung des päpstlichen Besuchs war von den Konfliktparteien nicht gerade mit Wohlwollen registriert worden, nicht zuletzt deshalb, weil die vatikanische Diplomatie geltend machte, daß die Mittlerrolle ihr zustünde, wenn über Jerusalems Zukunft verhandelt würde.
Als Bealfeld das Convento de los Milagros erblickte, schaltete er einen Gang zurück, um gleich darauf in die von schlanken Zypressen gesäumte Zufahrt einzubiegen. Er parkte zwischen den Bäumen und ging zur Klosterpforte.
Ihm blieb nicht einmal Zeit, die Klingel zu drücken. Die Mutter Oberin, Teresa de la Cruz, kam ihm bereits entgegen. Er hatte sie als humorvollen, offenen Menschen kennengelernt, doch jetzt verhielt sie sich ihm gegenüber äußerst reserviert. Sie wirkte höchst beunruhigt, ja geradezu erschrocken.
"Guten Morgen, Ehrwürdige Mutter. Ich wollte Sara Toledano abholen."
"Ich weiß … Erzbischof Presti hat uns schon benachrichtigt …", stammelte die Äbtissin. Sie schien nach den richtigen Worten zu suchen. "Das Problem ist nur … sie ist spurlos verschwunden."
Die Nachricht traf ihn wie ein Keulenschlag.
"Wie? Verschwunden? Sind Sie sich da ganz sicher?"
"Ja. Wir haben überall nach ihr gesucht: in ihrer Zelle, in der Klosterkirche, im Archiv … In den letzten Tagen hat sie die ganze Nacht über Akten gewälzt. Sie sagte, sie sei gerade etwas sehr Wichtigem auf die Spur gekommen. Kommen Sie, hier entlang."
Die Oberin führte ihn zu der Zelle, in der Sara während der letzten Wochen geschlafen hatte. Es war ein geräumiges Zimmer, das noch etwas nach frischer Farbe roch, hatte man es doch eilig renovieren lassen, um einen so hohen Gast angemessen beherbergen zu können. Bealfeld sah sich um. Sein Blick blieb an dem Laptop auf dem Tisch hängen, neben dem einige sorgfältig geordnete Schreibmappen lagen. Eine davon fiel ihm besonders ins Auge. Darauf stand in großen roten Lettern: PROZESS GEGEN RAIMUNDO RANDA …

[……]

Man führt ihn durch ein finsteres Labyrinth aus Gängen und Treppen. Es geht hinauf, vorbei an Verliesen mit Gefangenen, denen man sämtliche Glieder ausgerenkt hat. Sie haben kaum noch die Kraft, um Hilfe zu wimmern.
Raimundo Randa kann sie nicht sehen, ebensowenig wie sie ihn. Eine schwarze Kapuze aus grobem Wollstoff verhüllt seinen Kopf. Aber er kann das Scharren ihrer Füße hören, so als wären sie Vieh, gedämpft vom Stroh, das den Boden ihrer Zellen bedeckt. Und auch die modrige Feuchtigkeit und der unerträgliche Gestank dringen durch den Stoff zu ihm durch.
Als diese Sinneseindrücke schwächer werden, klopfen die Männer, die ihn gepackt halten, an eine Tür. Die Tür geht auf. Sie hieven ihn über die Schwelle, damit er nicht stolpert. Der Raum verengt sich. Er spürt nun die Nähe der Wände, vernimmt den Widerhall ihrer Schritte im Gewölbe. Am Ende ein weiterer Gang. Lange Zeit laufen sie ihn entlang. Bleiben schließlich stehen. Er hört, wie ein Schlüssel herumgedreht wird, begleitet von einem langgezogenen und durchdringenden Quietschen.
"Das Schloß muß geölt werden", sagt einer seiner Wächter.
Dann läßt man ihn eintreten. Die Männer stoßen ihn jedoch nicht hinein, sie stützen ihn sogar noch, als es jetzt ein paar steinerne Stufen hinuntergeht. Alsdann lösen sie seine Fesseln. Wenig später hört er, wie die Tür zufällt und irgend jemand einen Schlüssel umdreht.
Raimundo Randa zieht sich die Kapuze vom Kopf und reibt sich die Augen. Er ist allein.
Der Raum wirkt nicht wie eine gewöhnliche Gefängniszelle. Mehr lang als breit, wird er seitlich von zwei mächtigen Mauern begrenzt. Auch die Quadersteine der hinteren, nicht weniger dicken Mauer machen jegliche Hoffnung auf eine Möglichkeit zur Flucht zunichte. In der vierten Mauer ist die massive Eisentür eingelassen, die durch ein höchst kompliziertes Schloß gesichert sein muß, dem langen Knarzen nach zu urteilen. Weit oben spannt sich ein Tonnengewölbe über ihm, an dessen höchstem Punkt eine winzige, vergitterte Luke auszumachen ist, durch die etwas Licht hereinfällt.
Das einzige Möbelstück in der Zelle ist eine einfache Steinbank, kaum lang genug, um sich darauf auszustrecken. Raimundo Randa legt sich dennoch nieder. Er ist müde. Müde und allem überdrüssig. All den Reisen. Der ganzen Absurdität. Der blinden Maschinerie, die ihn in dieses Verlies geführt hat. Vermutlich wird er hier nicht lebend herauskommen. Und falls doch, dann nur, um auf der Folterbank oder dem Scheiterhaufen zu enden.
Er fährt sich mit den Händen über das hohlwangige Gesicht. Er schließt die Lider, während seine Gedanken zu dem Alptraum zurückwandern, der ihn in diese Lage gebracht hat. Jetzt wünscht er sich nur noch, daß das Ganze bald ein Ende hat. Er hat keine Angst vor der Hinrichtung. Nicht einmal vor der Folter. Er möchte ohnehin nicht mehr leben. Wozu auch, nachdem er erfahren hat, daß seine Frau tot ist? Nur das Geschick seiner Tochter verbindet ihn noch mit der Welt. Aber sie hat inzwischen auch jemanden, der auf sie achtgibt.
Nein, er hat genug. Allenfalls bedauert er, so viele Strapazen auf sich genommen zu haben, nur um jetzt kurz vor dem Ziel aufgeben zu müssen, gerade mal zwei Schritte von jenen schrecklichen Geheimnissen entfernt, die sich im tiefsten Inneren dieser Stadt verbergen und das Schicksal seiner Familie über Generationen bestimmt haben. Er würde alles dafür geben, sie noch ergründen zu können, auch wenn dort unten höchstwahrscheinlich unzählige Gefahren auf ihn lauern. Doch es ist zu spät. Noch während die Erinnerungen vor seinem geistigen Auge vorüberziehen und sich dabei Wüsten und Städte, Berge und Meere überlagern, fühlt er, wie ihn tiefe Müdigkeit überkommt …

Das laute Knarzen eines Schlüssels im Schloß weckt ihn auf. Hastig setzt er sich auf. Wie lange hat er geschlafen?
Als sich die schwere Eisentür öffnet, erscheint zuerst ein Soldat auf der Schwelle, dann eine Frau. Randa kann ihr Gesicht im Gegenlicht nicht sehen. Und auch ihre Figur ist nur schwer auszumachen, denn sie trägt eine unförmige braune Kutte aus grobem Stoff.
Raimundo Randa erhebt sich von seinem steinernen Lager und verfolgt aufmerksam die Bewegungen der Frau, die nun die Stufen herabsteigt. Als sie näher kommt, glaubt er sie zu erkennen.
"Das ist nicht möglich!" stammelt er.
Im Schein des schmalen Lichtstrahls, der aus der Höhe der Deckenwölbung herunterfällt, gewahrt er zuerst das lange blonde Haar, das ihr weich über die Schultern fällt, und dann die Züge ihres jugendlichen Gesichts, die durch den Lichtkegel beinahe hart wirken.
"Ruth!" ruft der Gefangene aus.
Da läuft die junge Frau auf ihn zu und umarmt ihn.
"Vater! Was hat man Euch angetan?"
Als Randa den Blick zur Tür hebt, nimmt er zum ersten Mal die Gegenwart eines vermummten Mannes wahr, seine bedrohliche Silhouette, die sich oben auf der Schwelle abzeichnet. Auf dessen Wink hin ziehen sich die Soldaten zurück und lassen den Gefangenen mit seiner Tochter allein.

[……]

"Weshalb hat man dich zu mir gelassen?" Randa blickt sich zu seiner Tochter um.
"Ich weiß es nicht", antwortet Ruth mit der hellen, klaren Stimme, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. "Der Mann, der mich hergebracht hat, hat nur gesagt: ,Vielleicht schaffst du es ja, deinen Vater zum Sprechen zu bewegen. Es wird seine letzte Chance sein. Ihr habt zehn Tage. So lange hat man die ordentlichen Gerichtsverhandlungen ausgesetzt, da auf Geheiß von Papst Gregor der Kalender umgestellt wird. Eine Frist, die wir alle, einschließlich des Königs, zu respektieren haben. Danach werden die Verhöre durch die Inquisition beginnen, und du wirst ihn erst wieder zu Gesicht bekommen, wenn er zum Scheiterhaufen geführt wird.'"
"Was ist das für eine Kalenderumstellung?"
"Nach der neuen Art und Weise, die Zeit einzuteilen, haben wir auf einmal zehn Tage zuviel. Die müssen überbrückt werden. Deshalb wird es so sein, als hätte es den heutigen Tag und die neun folgenden nie gegeben. Doch sagt mir, Vater, was sollt dem Inquisitor gestehen?"
"Das ist eine lange Geschichte", weicht Randa ihrer Frage aus. Aus seiner Stimme wie aus seinen Gesten spricht Müdigkeit. "Erzähl lieber, wie man dich hierhergebracht hat. Wo bin ich überhaupt?"
"Wir befinden uns im Alkazar. Hier wimmelt es nur so von Soldaten. Sie haben mich genötigt, meine Kleider abzulegen und diesen Kittel hier anzuziehen."
"So kannst du nichts in die Zelle hinein- oder aus ihr herausschmuggeln. Warum hat man mich nicht in einen gewöhnlichen Kerker geworfen?"
"Rafael vermutet, damit niemand den Kerkermeister bestechen kann, der Euch dann entkommen läßt."
"Deshalb also diese Eisentür mit dem schweren Schloß!"
Ruth streicht sich nun mit der Hand über den Bauch.
"Was ist mit dir?"
"Nichts, ich bin nur guter Hoffnung, Vater."
"Komm her, mein Kind. Setz dich zu mir, und ruh dich etwas aus."
Zum ersten Mal erkennt Ruth den Mann wieder, der sie als kleines Mädchen behütet hat. Als er noch voller Zärtlichkeit war. Vielleicht gibt es in ihm doch noch einen Funken Lebenswille. Nur, wie erreicht sie es, ihn wieder zu entzünden?
"Wir haben nicht viel Zeit", warnt die junge Frau und läßt sich neben ihm nieder. "Ihr dürft Euch nicht dieser furchtbaren Verbitterung ergeben, Vater. Es wird Euch guttun, mir zu erzählen, was Ihr Mutter nicht mehr anvertrauen konntet. Ich muß wissen, was Euch widerfahren ist. Warum man Euch verfolgt und eingekerkert hat. Warum Mutter bis auf ihr Sterbelager schikaniert und mein Schwiegervater in den Ruin getrieben wurde. Und ich muß wissen, was uns … und unser Kind erwartet."
"Ich sehe schon …" Randa schüttelt verdrossen den Kopf. "Deshalb haben sie dich also zu mir gelassen. Sie wissen, daß es ihnen allein nicht gelingen wird, mir auch nur ein Wort zu entlocken."

[……]

"Ich könnte alles aufschreiben, was Ihr mir erzählt."
"Das würdest du tun?" In Randas Augen blitzt ein Hoffnungsschimmer auf. "Und weißt du auch einen Ort, wo du diese Niederschrift sicher aufbewahren könntest?"
"Rafael und ich kennen ein gutes Versteck dafür."
"Du mußt dir dessen ganz sicher sein, mein Kind. Es handelt sich um uralte, sorgsam gehütete Geheimnisse, die auf keinen Fall verlorengehen dürfen. Schlimmer noch wäre es, gerieten sie in falsche Hände. Einige von ihnen erschließen sich nicht einmal mir. Vielleicht sind sie ja euch von Nutzen. Oder euren Nachkommen. Deshalb mußt du alles festhalten, bis ins kleinste Detail, denn diesen Einzelheiten mag eine bisher ungeahnte Bedeutung zukommen."
"Wer weiß, vielleicht fällt uns zusammen sogar eine Möglichkeit ein, wie wir Eure Peiniger an der Nase herumführen können und Euch hier herausbekommen."
Da fängt Randa an zu erzählen:
"Es begann alles hier in dieser Stadt, in Antigua, vor vielen, vielen Jahren, als meine Familie noch im Palast neben der Casa de la Estanca wohnte …

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